Auf in den Kühlschrank

10. August
Ich gebe zu, nach der letzten Tour, die mit insgesamt 11 Tagen ja doch etwas intensiver und zudem so unwahrscheinlich gutwetterlastig (😉)war, war ich die letzten beiden Tage auf der neuen Tour etwas fotofaul.

Wir starteten am Mittwoch in Reykjavík mit Wetteraussichten, die nicht mehr ganz so schlimm aussahen. Noch am Sonntag hatte ich ja gedacht, wir würden Mittwoch im Regen davonschwimmen können. Aber nein, das Wetter hielt sich wacker und eigentlich kamen wir trocken durch den Tag. Selbst die Sonne ließ sich hin und wieder blicken. Die Temperaturen hielten sich tapfer bei um die 9°C, aber der Wind hatte zugenommen.

Mittwochabend konnte ich dann das letzte Mal mit einer Gruppe abends auf Walbeobachtung gehen, denn ab kommender Woche gibt es keine Touren mehr nach 20 Uhr. Die Gründe liegen klar auf der Hand: Es wird jetzt wieder dunkler. Gestern lagen zudem Wolken über dem Eyjafjörður. Wir konnten um 23 Uhr zwar immer noch etwas sehen vom Boot aus, aber es war doch schon recht dunkel. Die Fotoausbeute hält sich daher in Grenzen, zumal ich das zweite Mal die Chance nutzte und mit einem Teil der Gruppe mit dem RIB unterwegs war und die dicht am Boot schwimmenden Wale lieber mit den Augen genoss, als sie durch die Linse zu suchen.




Unser Mývatntag heute war ebenfalls erstaunlich trocken, es hätte laut Wetterbericht schlimmer werden, bzw. einfach feuchter vom Himmel kommen können. Abgesehen von nur kurzen Nieseleinsätzen blieb es tatsächlich trocken und hin und wieder blickte die Sonne durch. 

Die Temperaturen nahmen hingegen Kühlschrankniveau an. 6°C sind einfach nicht viel. Im Mývatn Nature Bath behielt ich gar die Mütze auf und einige der Gäste taten es mir gleich. Hinzu kam der Wind und unter Berücksichtigung des Windchillfaktors hatten wir im Leirhnjúkur-Lavafeld eigentlich nur 3,4 °C. Meinen Wangen glühen noch jetzt, nachdem wir bereits über 1 Stunde im Hotel sind


Hier zog es zwischenzeitlich mal etwas zu:


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