Es herbstelt

7. September
So nach und nach merken wir nun auch anhand des Wetters, dass wir im September angekommen sind. An den Öffnungszeiten hatten wir es zuerst bemerkt - plötzlich war September und alles öffnete später oder schloss früher oder sogar komplett. Nur die Temperaturen spielten noch Sommer. Hier und da ein Regenschauer, mal mehr und mal weniger kräftig. Aber immer noch ein Hauch von Sonne.

Als wir gestern in die neue Runde starteten, blieb "endlich" auch das Thermometer im Herbstbereich. Über 10°C kamen wir nicht hinaus und es war spürbar, dass es "schattiger" wurde. 

Der heutige Tag führte uns an den Mývatn und zunächst zeigte sich uns das Wetter besser als vorhergesagt - wir bekamen Sonne, wo keine sein sollte und bei den Pseudokratern lockte die sogar die Mücken wieder hervor. Verdammt, das war so nicht geplant.

Am Goðafoss besteht derzeit kaum noch Gefahr, ins Wasser zu treten, wenn man zum "Selfie-Felsen" möchte:



Sonne bei den Pseudokratern:



wunderschönes Herbstlicht:


Auch beim Baden hatten wir noch herrlich sonniges Wetter, am Ende aber zogen Wolken auf:


Als es dann nachmittags auf die Wanderung gehen sollte, da öffneten sich die Schleusen und Island zeigte einmal mehr, dass man hier ohne Regenhose aufgeschmissen ist. Nachdem wir 20 Minuten durch strömenden Regen gegangen waren, hatte das Wetter zumindest ein kurzes Einsehen und gönnte uns eine Trockenpause. Leider erst so spät, dass einige gleich im Bus blieben und andere tropfnass vorzeitig abbrachen. Für alle, die tapfer durchhielten, bot das Lavafeld mal wieder eine mystische Stimmung:  


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